Alles begann im Krankenhaus
„Without pantz“ machten ihrem Namen alle Ehre: Die vier Jungs standen tatsächlich nur in Shorts auf der Bühne der „Titanic“.Mit viel Witz und Einfallsreichtum heizten sie die Stimmung an.Dann übernahmen „Wildland“in der Muko-Konzertreihe und sorgten für einen unterhaltsamen Abend.
Die Band setzte den rockigen Stil ihrer Vorgänger fort und mischte ihn gekonnt mit ruhigeren und jazzigen Anteilen. Auch die Instrumente änderten sich nur geringfügig. Wo „Without pantz“ eine zweite E-Gitarre einbrachte, setzte „Wildland“ ein Keyboardein. So standen dannTommy Brechtenkamp am Schlagzeug, Matthias Boschien am Keyboard, Timo Serbin (E-Gitarre) und Stefan Wenzel-Bäcker als Bassist
und Sänger auf der Bühne.Für drei von ihnen war der Auftritt in der „Titanic“ ein Heimspiel, nur Keyboarder Matthias Boschien war aus Münster angereist. „Musik ist richtig, wenn sie Spaß macht“, erklärte Stefan Wenzel- Bäcker nach der letzten Zugabe, und das hat man den Musikern auch angemerkt. Und das, obwohl sie sich 2006 bei einem vierwöchigen Krankenhaus-Aufenthalts von Matthias Boschien im St.-Josef Stift zusammengefunden hatten.
Die dort arbeitenden Timo Serbin und Stefan Wenzel-Bäcker waren sozusagen die ersten
Bausteine für die Gründung der Band. Doch von dieser Entstehungsgeschichte war am Freitagabend nichts zu spüren. Professionell und
mit starker Singstimme setzten sie einen hohen Standard für kommende Auftritte.


